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Bericht Integrationslotsenfortbildung im Landesverband Ju-Jitsu Sachsen-Anhalt am 20.10.2018

Am 20. Oktober kamen Vereinstrainer aus verschiedenen Städten nach Zeitz, um an der Integrationslotsenfortbildung im Rahmen des Projekts „Interkulturelles Kompetenz- und Lernzentrum Sport“ teilzunehmen. Das Projekt wird als Teil des Programms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ vom Bundesministerium des Innern auf Grundlage eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Eingeladen hatten die drei Projektpartner, der Ju-Jitsu Verband Sachsen-Anhalt e. V., die Deutsche Gesellschaft e. V. und der Kurdistan Kultur- Hilfsverein e. V. Referentinnen der Deutschen Gesellschaft e. V. und vom Kurdistan Kultur- und Hilfsverein e. V. leiteten den ersten Teil der Veranstaltung. Außerdem referierten Michael Barthel und Christoph Beyer vom Miteinander e.V..

Die Veranstaltung bestand aus zwei Phasen: während der ersten Phase fand ein Erfahrungsaustausch zwischen den ausgebildeten Integrationslotsen, dem Präsidenten des Landesverbandes Ju-Jitsu Sachsen-Anhalt, Silvio Klawon, und der Leitung des Projekttags, Johanna Bojahr und Patrizia D’Imperio, statt. Einführend stellte sich die Leitung vor und präsentierte den neuen Abschnitt des Projekts. Im kommenden Jahr wird es um die individuelle Beratung und Betreuung der Integrationslotsen in ihren jeweiligen Vereinen gehen. Damit möchten die Projektpartner zur Verstärkung der Vernetzung in Sachsen-Anhalt zwischen Sozialverbänden und Sportvereinen beitragen und konkrete Unterstützung anbieten.

In einer offenen Runde hatten die Integrationslotsen die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen und Ideen für eine zukünftige Kooperation zu entwickeln. Themen der Diskussion waren: Wahrnehmung im Verein, Probleme, Schwierigkeiten und Herausforderung als Integrationslotsen, Unterstützungsbedarf und Ziele und Wünsche für die Zukunft. Deutlich zu spüren war der Wunsch nach einer nachhaltigen Kooperation zwischen den verschiedenen Vereinen, nach einer interkulturellen Inklusion und nach einer öffentlichen Stellungnahme der Vereine gegen jede Form von Rassismus und Gewalt.

In der zweiten Phase konnten die Integrationslotsen an einem Sensibilisierungsworkshop teilnehmen. Thema des Seminars war „Umgang mit rechten Sprüchen im Alltag“, geleitet durch die Bildungsreferenten Michael Barthel und Christoph Beyer vom Miteinander e.V.

In Gruppenübungen und Selbsterfahrungseinheiten konnten die Integrationslotsen Episoden von Diskriminierung, sozialer und rassistischer Ausgrenzung und von Extremismus erproben. Zusammen mit den Bildungsreferenten konnten die Integrationslotse unterschiedliche verbale und gewaltfreie Strategie der Konfliktbeilegung ausdenken.

Als letzter Tagespunkt der Veranstaltung fand ein Brainstorming statt. Die Teilnehmenden trugen Anmerkungen sowie Kritik zusammen. Der wichtigste Aspekt, der herausgearbeitet wurde, war die mangelnde Zivilcourage in der heutigen Gesellschaft.

 

30. Oktober 2018
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